Hans Berger geb. 28. Juli 1948 in Röthenbach im Emmental als Bauernsohn, mit vier Geschwistern aufgewachsen.

Ausbildung als Schreiner und 1970 Erwerb des Bergführer Diploms. Erste Kletter-/Hochtouren im engeren Berner Oberland.

Zwischen 1969 und 1972 Durchsteigung der meisten Kombinierten Wände der Alpen im Sommer.

28. - 30. Juli 1970 zweite Sommerbegehung der Japaner Direttissima an der Eiger Nordwand.

Erste Winterbegehungen der Droites Nordwand im Mont Blanc Gebiet und Gletscherhorn N-Wand im Berner Oberland.

In den nächsten Jahren folgten erste Winterbegehungen des Pfaffenhut Südpfeilers und Wetterhorn Westpfeilers.

1972 Internationale Everest Südwand Expedition unter Karl Herrligkoffer; das Unternehmen musste wegen schlechten Wetter in 8600 Meters ohne Gipfelerfolg abgebrochen werden.

Weitere Besuche in Nepal, div. Trekkings, Besteigung des Mera Peaks, Ama Dablam Nordostgrats und Langtang Lirung Südostgrat als Leiter.

In Alaska zwei Besteigungen des Mt. Mc Kinley und des Mt. Foraker.

Viele Besuche der Dolomiten und Durchstieg der Grossen Wände: wie Marmolata Direttissima 4. Beg., Don Quixote. Civetta: Livanos, Phillip/Flamm und Aste Susatti Verschneidungen, Torre Valgrande, Torre Trieste: Carlesso und Tissi etc.

Seit 1984 Hüttenwart auf der Salbithütte,

In den ersten Jahren Einrichten der verschiedenen Klettergärten mit insgesamt 50 Seillängen in allen Schwierigkeitsgraden. An den Wänden des Salbitschijen und des Gemsplanggen Begehung von 15 neuen Routen. Einige davon, Licht und Schatten, Incredibile, Khumbu Express, Potz Blitz, Morgesunne zählen zu den schönsten des Gebietes. In den letzten Jahren Sanierung der klassischen Anstiege auf den Salbit.

Doch seit dem nicht nur Hüttenwart und Salbitkletterer, in den letzten Jahren Durchsteigung der Matterhorn-, Grandes Jorasses-(Walker), Eiger- Nordwände mit Gästen.

1991 Durchstieg der Eiger Nordwand innerhalb von 8 Tagen zweimal in 17 und 15 Stunden.

Mit seinem Sherpa Freund und Hüttenhelfer Durchstieg des Freney Pfeilers.

1999 Klettern an den Sandsteinwänden des Wadi Rum in Jordanien.

96/2000 Besteigung des Mt. Kenia und Kilimancharo.

Lebensmotto: noch vielen Gästen die Schönheit der Berge im Sommer und Winter zeigen und sie die Alltagssorgen vergessen lassen.

Als Hüttenwart vielen Leuten mit Freundlichkeit und mit einem guten Essen die Zeit auf der Hütte unvergesslich gestalten.

Wünsche an die jungen Kletterer: nicht allzu locker mit der Bohrmaschine umgehen, speziell im Granit die vorhandenen Felsstrukturen achten und mit den heute erhältlichen Sicherungsgeräten umgehen. Eine neue Route, die eine schon bestehende kreuz, ist meistens eine unnötige und verursacht in den meisten Fallen Unsicherheit.

Im Winter bis zu 110 Tagen auf Skiern, beim Variantenfahren und im Frühling auf Skihochtouren unterwegs in allen Gebieten der Alpen.

Was ich noch tun möchte: ein paar schöne Berge in Südamerika, Alaska, Karakorum besteigen und mit dem Rad von Alaska nach Mexiko fahren und viele schöne Stunden mit meinen Liebsten geniessen!